Home | Kontakt | Impressum | Datenschutz
FAB e.V. Frauen Arbeit Bildung
  Home | Wir über uns | Aktuelles | Kooperationen  
 

Aktuelle Nachrichten von der FAB e.V.

 
 

Aus dem Archiv


FAB feiert Demokratie mit Vielfalt
21.09.2017

Friedberg. Was bedeutet Vielfalt? Das hat die FAB gGmbH (Frauen Arbeit Bildung) am Tag der Vielfalt eindrucksvoll bewiesen. FAB Geschäftsführerin Karin Frech eröffnete gemeinsam mit der Schirmherrin und Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch die Veranstaltung: "Vielfalt bedeutet Gemeinsamkeiten und Unterschiede offen zu benennen und gemeinsam zu leben. Dass wir voneinander lernen können und jeder und jede einen Platz finden kann in unserer offenen Gesellschaft, das macht Mut. Dann kann weder eine andere Tradition noch Religion unserem gemeinsamen Leben schaden" erklärte Karin Frech in ihrer Eröffnungsrede. Ein Gang durch den Tag der Vielfalt bei FAB zeigt wie diese Vision in der Wetterau umgesetzt wird.



Friedberg. Was bedeutet Vielfalt? Das hat die FAB gGmbH (Frauen Arbeit Bildung) am Tag der Vielfalt eindrucksvoll bewiesen. FAB Geschäftsführerin Karin Frech eröffnete gemeinsam mit der Schirmherrin und Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch die Veranstaltung: "Vielfalt bedeutet Gemeinsamkeiten und Unterschiede offen zu benennen und gemeinsam zu leben. Dass wir voneinander lernen können und jeder und jede einen Platz finden kann in unserer offenen Gesellschaft, das macht Mut. Dann kann weder eine andere Tradition noch Religion unserem gemeinsamen Leben schaden" erklärte Karin Frech in ihrer Eröffnungsrede. Ein Gang durch den Tag der Vielfalt bei FAB zeigt wie diese Vision in der Wetterau umgesetzt wird.


Nach der offiziellen Eröffnung waren die Gänge der FAB in Windeseile gefüllt. Zahlreiche TeilnehmerInnen aus den Weiterbildungs-, Sprach- und Integrationskursen waren gekommen. Eines fiel gerade an diesem Tag ganz besonders auf: Es wurde viel gemeinsam gelacht, erklärt und gestaunt, auch wenn die Sprache es nicht immer einfach machte.


Seit vielen Jahren arbeitet die FAB mit Förder- und Allgemeinschulen im Bereich Inklusion zusammen. Deshalb war es auch dieses Jahr eine Herzensangelegenheit der FAB Geschäftsführung, dass der Startschuss der Veranstaltung durch die Schulband der Wartbergschule Friedberg und die Cheerleader der Hammerwaldschule (Schulen mit Förderschwerpunkt geistiger, körperlicher und motorischer Entwicklung) fiel. Die Zuschauer sahen eine fulminante Band und eine Cheerleader Tanzgruppe, die den Eröffnungssaal rockten.


Läuft man an normalen Tagen durch die Gänge der FAB, begegnen einem freundliche aber sehr zurückhaltende KursteilnehmerInnen. Die Sprache und die neue Kultur in Deutschland machen den Anfang nicht leicht. Beim Tag der Vielfalt waren plötzlich alle in ihrem Element: Aus einem geplanten eritreischen Volkstanz wurde eine Vielvölkerparty, die den ganzen Vormittag anhielt. Stolz präsentierten afghanische und pakistanische TeilnehmerInnen ihre traditionellen Kostüme und sprachen über Gleichberechtigung und Frieden mit den Besuchern.


Die FAB lud alle KursteilnehmerInnen und MitarbeiterInnen und alle Freunde der FAB dazu ein, den Tag der Vielfalt gemeinsam zu feiern: Die KursteilnehmerInnen brachten selbst gemachte Leckereien aus ihren Herkunftsländern mit. Besucher konnten ihre Hände mit traditioneller Henna-Farbe bemalen lassen. Im Untergeschoss heizten die Cheerleader der Hammerwaldschule den Besuchern zum wiederholten Male ein. Nebenan wurden Brett- und Tischspiele aus aller Welt in geselliger Runde gespielt. Zur Erfrischung und Entspannung lud die marokkanische Teezeremonie ein.


Gegen Mittag war die Veranstaltung offiziell beendet. Ein eritreischer Kursteilnehmer saß erschöpft in der marokkanischen Tee Ecke und strahlte: "Heute bin ich glücklich hier zu sein". Eine viertel Stunde später verabschiedete sich auch Renate Klingelhöfer (Vorsitzende des Seniorenbeirates und stellv. Vorsitzende der Landesseniorenvertretung): "Wenn man bedenkt wie alles angefangen hat. 1992 wollte keiner etwas von der Arbeit und Vision der FAB wissen, damals in Selters. Und heute stehen wir hier. Ein toller Tag."


Und so hatte man am Ende des Tages das Gefühl, dass es möglich ist, friedlich miteinander zu arbeiten und zu leben und Unterschiede als Bereicherung anzunehmen.


 

 

» Drucken

 

 

 

» zur bersicht